Wohnung energieeffizient machen: Stromverbrauch messen, Stromfresser finden & Kosten senken
KI-generiert: Dieser Artikel und seine Abbildungen wurden von einem KI-System erstellt. Mehr dazu
Person mit Smartphone zeigt Tapo-App zur Stromverbrauchsmessung, smarte Steckdose am Kühlschrank sichtbar
Eine Wohnung energieeffizient zu machen, verlangt weder Fachwissen noch einen Handwerker. Am Anfang steht schlicht die Frage, wo der Strom eigentlich hinfließt. Der schnellste Einstieg ins Thema energie effizienz kostet rund 20 Euro: eine smarte Steckdose mit Energiemessung, die dir binnen 24 Stunden zeigt, welche Geräte am meisten ziehen. Handelst du danach gezielt, kommen im Jahr oft mehr als 100 Euro zusammen — und verzichten musst du auf nichts.
Warum Licht ausschalten allein nichts bringt — und wo der Strom wirklich hinfließt
Die meisten Haushalte setzen beim Stromsparen am falschen Ende an. Licht aus, Ladekabel ziehen, kurz duschen — das schadet nicht, bewegt aber kaum die Nadel. Beleuchtung macht in einem typischen Haushalt nur etwa 5–10 % des Verbrauchs aus, erst recht mit LED-Lampen. Die dicken Brocken laufen still im Hintergrund: Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner, Warmwasser und die ganzen Standby-Geräte. Wer dort ansetzt, spart in einem Monat mehr als durch jahrelanges Lichtausknipsen.
Ein zweiter verbreiteter Irrtum betrifft den Standby. Fernseher, Receiver, Spielekonsole, Router und die Kaffeemaschine mit Display ziehen zusammen oft 30 bis 100 Watt, und zwar dauerhaft, 8.760 Stunden im Jahr. Bei 30 Cent pro Kilowattstunde sind das schnell 80 bis 100 Euro jährlich, ohne dass du auch nur ein Gerät aktiv benutzt hast. Eine schaltbare Steckerleiste für 10 Euro oder eine smarte Steckdose mit Zeitplan hat sich in wenigen Monaten bezahlt gemacht.
Noch ein Punkt fürs große Ganze. Ein Gerät am Stromzähler, etwa ein Zähler-Adapter, misst nur den Gesamtverbrauch der ganzen Wohnung. Ob dein alter Kühlschrank 40 Euro im Jahr mehr kostet als ein neues Modell, verrät dir erst eine smarte Steckdose direkt am Gerät. Dann hast du echte Zahlen, und echte Zahlen sind die Grundlage für jede sinnvolle Entscheidung.
Das Starter-Set: Ein Gerät, sofort einsatzbereit
Für den Einstieg ins smart living genügt ein einziges Gerät: der TP-Link Tapo P110 für ca. 19,90 Euro. Du steckst ihn zwischen Steckdose und Gerät, öffnest die kostenlose Tapo-App auf dem Smartphone und siehst den Verbrauch in Echtzeit — Leistung in Watt, Tagesverbrauch, Monatsübersicht, Jahreshochrechnung. Kein Hub, kein Abo, keine Vorkenntnisse. Die Einrichtung läuft komplett über die App: WLAN-Netz auswählen, Gerät koppeln, fertig.
Später lässt sich das erweitern. Ein Shelly Plug S Gen3 (ca. 23,49 Euro) ist ein reines Indoor-Gerät und misst zuverlässig einzelne Verbraucher in trockenen Innenräumen; für Außenbereiche oder Feuchträume sind ausschließlich IP-geschützte Steckdosen geeignet. Für den Gesamtüberblick klemmt der
Shelly EM Gen3 kaufen (ca. 57,43 Euro) am Sicherungskasten und liefert den Haushaltsverbrauch in Echtzeit. Hast du eine FRITZ!Box, richtest du alternativ den FRITZ!DECT 200 Angebot direkt im Router-Interface ein, ganz ohne separates App-Konto.
| Gerät | Preis ca. | Wofür |
|---|---|---|
| TP-Link Tapo P110 Angebot | 19,90 € | Einzelgeräte messen, Standby abschalten |
| Shelly Plug S Gen3 kaufen | 23,49 € | Einzelgeräte in Innenräumen messen |
| Shelly EM Gen3 | 57,43 € | Gesamtverbrauch Haushalt am Zähler |
| FRITZ!DECT 200 | Preis beim Händler prüfen | Fritzbox-Nutzer ohne extra App |
Alle Preise: Stand laut Produktfeed, kann abweichen.
So funktioniert das Messen — ohne Technikwissen
Das Prinzip ist denkbar einfach. Die smarte Steckdose sitzt zwischen Steckdose und Gerät und misst, wie viel Strom durchfließt. Die App zeigt die Daten übersichtlich an, als Zahl, als Tagesgraph, als Monatssumme. Nichts konfigurieren, nichts programmieren.
Der TP-Link Tapo P110 misst die sogenannte Wirkleistung in Watt. Aus dem Tagesverbrauch in Kilowattstunden und deinem Strompreis errechnet die App automatisch die Kosten. Lässt du den Sensor 24 Stunden am Kühlschrank, weißt du danach genau: Der kostet mich 58 Euro im Jahr, oder eben 120, wenn er alt und ineffizient ist. Das ist der Unterschied zwischen Bauchgefühl und Datenbasis.
Der Shelly EM Gen3 geht anders vor. Er klemmt sich mit einer Stromzange an einen Leiter im Sicherungskasten und misst den gesamten Haushaltsverbrauch. Er ergänzt die Einzelmessung, statt sie zu ersetzen. Zusammen ergibt sich das vollständige Bild: Einzelgeräte plus Gesamtverbrauch. Erst dann siehst du, ob deine Einzelmessungen die Gesamtrechnung erklären oder ob irgendwo noch ein versteckter Verbraucher läuft.
Schritt für Schritt: So startest du heute

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Smarte Steckdose einstecken, App öffnen, Stromverbrauch messen
Schritt 1 — Bestandsaufnahme
Geh durch die Wohnung und notiere alle Geräte, die dauerhaft laufen oder im Standby hängen: Kühlschrank, Router, TV, Spielekonsole, Kaffeevollautomat, Ladegeräte. Das ist dein Messplan für die nächsten Tage und zugleich die erste Übersicht über deinen Stromhaushalt.
Schritt 2 — Ausgangswert notieren
Lies den Stromzähler ab und notiere Stand, Datum und Uhrzeit. Nach einer Woche liest du erneut ab. So weißt du, wie viel dein Haushalt täglich verbraucht, bevor du irgendetwas veränderst. Dieser Basiswert zeigt dir später, ob deine Maßnahmen wirklich etwas bewirken.
Schritt 3 — Erstes Gerät messen
Steck den TP-Link Tapo P110 zwischen Steckdose und Kühlschrank. Öffne die Tapo-App, wähle dein WLAN-Netz (wichtig: 2,4-GHz-Band) und folge der Einrichtung. Nach wenigen Minuten läuft der Verbrauch live. Lass das Gerät mindestens 24 Stunden dran.
Schritt 4 — Alle Verdächtigen durchmessen
Miss nacheinander jeden Verbraucher von deiner Liste, mindestens 24 Stunden pro Gerät. Für Waschmaschine oder Geschirrspüler reicht ein vollständiger Waschgang. Notiere die Jahreskosten pro Gerät in einer einfachen Tabelle. Nach einer Woche hast du ein vollständiges Bild.
Schritt 5 — Zeitpläne einrichten und Stromfresser abschalten
Sobald du weißt, welche Geräte im Standby nennenswert ziehen, richtest du in der Tapo-App einen Zeitplan ein: TV-Leiste nachts automatisch trennen, Ladegeräte nach zwei Stunden abschalten. Pro Gerät sind das wenige Klicks, danach läuft alles vollautomatisch.
Wenn etwas nicht funktioniert
Steckdose wird in der App nicht gefunden. Fast immer liegt das am WLAN-Band. Der Tapo P110 und der Shelly Plug S Gen3 funken ausschließlich auf 2,4 GHz. Verbinde dein Smartphone während der Einrichtung manuell mit dem 2,4-GHz-Netz deines Routers. Viele moderne Router bevorzugen sonst das 5-GHz-Band.
Messwerte schwanken stark. Schließ nie mehrere Geräte gleichzeitig an, wenn du eines messen willst. Immer nur ein Gerät pro Messvorgang, mindestens 24 Stunden laufen lassen.
FRITZ!DECT 200 erscheint nicht in der FRITZ!Box. Starte in der FRITZ!Box-Oberfläche unter „Smart Home“ den Anmeldeprozess, bevor du den Knopf am Gerät drückst. Die Reihenfolge ist entscheidend.
Shelly EM Gen3 zeigt null Werte. Die Stromzange gehört um einen einzelnen Leiter, also eine Phase, gelegt. Um das ganze Kabel herum misst sie nichts. Falsch positioniert bleibt der Wert bei null.
Häufige Irrtümer beim Stromsparen
„Smart Home zum Strom sparen ist zu kompliziert.“ Für den Einstieg reicht eine einzelne smarte Steckdose für rund 20 Euro. Die Tapo-App führt dich durch die Einrichtung: QR-Code scannen, WLAN verbinden, fertig. Kein Hub, keine Vorkenntnisse. Der Begriff „Smart Home“ ist historisch mit teuren Installationen verbunden, doch moderne WLAN-Steckdosen sind so unkompliziert wie eine Stehlampe.
„Ein neues Gerät lohnt sich sofort — je neuer, desto besser.“ Ein neuer Kühlschrank spart vielleicht 60 Euro Strom im Jahr gegenüber einem alten Modell. Kostet er 600 Euro, dauert es zehn Jahre, bis sich die Investition rechnet, vorausgesetzt, das alte Gerät läuft noch zuverlässig. Die kluge Reihenfolge bei der diy optimierung: erst messen, dann rechnen, dann entscheiden.
„Mit einem dynamischen Stromtarif spare ich automatisch Geld.“ Ein dynamischer Tarif wie Tibber bietet günstige Stunden, aber sparen tut nur, wer seine Geräte auch wirklich in diese Stunden verschiebt. Läuft die Waschmaschine weiter morgens zwischen 7 und 9 Uhr, zahlst du mit dynamischem Tarif sogar mehr als mit einem Festpreis. Der Effekt entsteht erst durch bewusstes Verschieben, manuell per App oder automatisiert über Zeitpläne in der Tapo-App.
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FAQ: Häufige Fragen zum Stromsparen in der Wohnung
Wie viel Strom verbraucht ein Durchschnittshaushalt in Deutschland?
Ein Single-Haushalt liegt typischerweise bei 1.500–2.000 kWh pro Jahr, ein Zwei-Personen-Haushalt bei 2.500–3.000 kWh, eine vierköpfige Familie bei 4.000–5.000 kWh. Wer deutlich darüber liegt, hat meistens einen oder mehrere versteckte Stromfresser. Genau dafür ist das systematische Messen mit dem TP-Link Tapo P110 der sinnvollste erste Schritt. Erst wenn du weißt, wo der Strom hinfließt, kannst du gezielt eingreifen.
Shelly Plug S Gen3 oder TP-Link Tapo P110 — was ist besser zum Verbrauch messen?

TP-Link Tapo-App zeigt Übersicht mehrerer Geräte mit Stromverbrauch und monatlichen Kosten zum Vergleich
Beide messen zuverlässig und liefern Echtzeit-Werte per App. Der TP-Link Tapo P110 ist einsteigerfreundlicher, denn die Tapo-App führt dich ohne Vorkenntnisse durch die Einrichtung. Der Shelly Plug S Gen3 ist ebenfalls ein reines Indoor-Gerät und eignet sich für die Messung einzelner Verbraucher in trockenen Innenräumen; für Außenbereiche oder Feuchträume sind IP-geschützte Steckdosen erforderlich. Für den reinen Einstieg ohne weitere Ambitionen ist der Tapo P110 die unkompliziertere Wahl.
Lohnt es sich, den Kühlschrank auf Verbrauch zu messen — und wann rechnet sich ein Austausch?

TP-Link Tapo-App auf Smartphone zeigt Stromverbrauch des Kühlschranks in Echtzeit mit Watt, kWh und Euro-Betrag
Ja, gerade beim Kühlschrank. Alte Geräte können leicht doppelt so viel Strom verbrauchen wie ein aktuelles Modell. Den Jahresverbrauch misst du mit dem TP-Link Tapo P110 über eine Woche und rechnest dann hoch. Liegt der Jahresverbrauch deutlich über 200 kWh, rechnet sich ein Neukauf oft innerhalb weniger Jahre. Aber auch hier gilt: erst messen, dann entscheiden.
Wie berechne ich die Stromkosten meiner Waschmaschine pro Waschgang?
Steck den TP-Link Tapo P110 zwischen Steckdose und Waschmaschine und starte einen vollständigen Waschgang. Die App zeigt dir danach den Verbrauch in kWh für genau diesen Zyklus. Multipliziere den Wert mit deinem Strompreis (z. Bei 150 Waschgängen im Jahr ergibt das die Jahreskosten. So siehst du auch, ob ein Eco-Programm wirklich weniger verbraucht als ein Kurzprogramm.
Ist eine Mehrfachsteckdose mit Schalter sinnvoll gegen Standby-Verbrauch?
Ja, für Gerätegruppen wie TV, Receiver und Soundbar ist eine schaltbare Mehrfachsteckdose eine der günstigsten Maßnahmen überhaupt. Der TP-Link Tapo P110 ist allerdings eine Einzelsteckdose mit nur einem Anschluss — er schaltet und misst genau ein Gerät. Willst du eine ganze Gerätegruppe smart abschalten, steckst du den Tapo P110 vor eine herkömmliche Steckerleiste; dann trennt er per Zeitplan die komplette Leiste auf einmal und zeigt dir gleichzeitig, wie viel du wirklich gespart hast. Wer die Geräte einzeln steuern will, greift stattdessen zu einer smarten Steckerleiste. Der Vorteil gegenüber der manuellen Lösung liegt darin, dass du nicht mehr daran denken musst.
Kann ich den FRITZ!DECT 200 ohne extra App direkt in der FRITZ!Box nutzen?
Ja. Der FRITZ!DECT 200 koppelt sich per DECT direkt mit der FRITZ!Box, ohne WLAN-Einrichtung und ohne separates Konto bei einem Drittanbieter. Verbrauchsdaten lassen sich direkt in der FRITZ!Box-Oberfläche und der MyFRITZ!App abrufen. Ideal für alle, die schon eine FRITZ!Box haben und kein weiteres Ökosystem einrichten wollen.
Lohnt sich Tibber oder ein dynamischer Stromtarif für Einsteiger?
Nur wenn du bereit bist, dein Verhalten anzupassen. Dynamische Tarife wie Tibber oder Awattar bieten günstige Stunden, aber du musst Waschmaschine, Spülmaschine oder Elektroauto aktiv in diese Stunden verschieben. Wer das nicht tut, zahlt zu Stoßzeiten mehr als mit einem Festpreistarif. Für Einsteiger empfiehlt sich zuerst das Messen mit smarten Steckdosen und erst danach die Entscheidung für einen dynamischen Tarif. Das Messen zeigt dir außerdem, welche Geräte sich überhaupt für eine zeitliche Verschiebung eignen.
Was darf ich als Mieter selbst installieren?
Steckdosen-basierte Geräte wie smarte WLAN-Steckdosen und Energiemessgeräte darfst du jederzeit selbst einsetzen, sie hinterlassen keine baulichen Veränderungen. Auch smarte Heizkörperthermostate lassen sich ohne Werkzeug auf Standard-Heizkörperventile aufschrauben und wieder entfernen. Für alles, was fest verbaut wird, brauchst du die schriftliche Zustimmung des Vermieters. Den Shelly EM Gen3 im Sicherungskasten sollte grundsätzlich eine Elektrofachkraft einbauen, und als Mieter brauchst du zusätzlich die Zustimmung des Vermieters.
✍️ Autor: setup-system-Redaktion
🔄 Zuletzt aktualisiert: 13. September 2026

